Inkontinenz

Beschreibung

Menschen mit Inkontinenz können die Blasen- und/oder Darmentleerung nicht oder nur teilweise steuern. Im Zusammenhang mit Krebserkrankungen kann Inkontinenz als unerwünschte Wirkung der Behandlung auftreten. Bei Problemen mit Inkontinenz ist es sinnvoll, das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt zu suchen. Es ist wichtig, organische Ursachen auszuschließen. Fachleute können außerdem Behandlungen empfehlen und Hilfestellung im Umgang mit den Beschwerden geben.

Anzeichen

Anzeichen von Inkontinenz sind unwillkürliche Blasen- und/oder Darmentleerungen.

Ursachen

Es gibt verschiedene Formen von Inkontinenz, die unterschiedliche Ursachen haben können. Bei Krebspatienten ist Inkontinenz meist eine Folge der Krebsbehandlung (z.B. aufgrund operativer Eingriffe an der Prostata). 

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Inkontinenz ist je nach Ursache sehr unterschiedlich und sollte daher am besten in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen. Einige Beispiele für die Behandlung von Inkontinenz sind: Übungen zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur, Medikamente, operative Maßnahmen.

Neben physiotherapeutisch angeleitetem Kontinenztraining können auch Übungen des QiGong, Taiji Quan oder Yoga für Inkontinenzpatienten hilfreich sein.

Quellen

Dieser Text entstand auf der Grundlage von:

  • Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. (Hrsg.): Harn- und Stuhlinkontinenz (Blasen- und Darmschwäche), Ausgabe 1/13. (Letzter Stand: 07.11.2014)
    >> Link zum Text (PDF)

Dieser Text wurde erstellt am 30. Juni 2015 und zuletzt überprüft am 26. Juli 2016.

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