Schlafstörungen

Beschreibung

Schlafstörungen sind Veränderungen der normalen Schlafgewohnheiten, die als unangenehm empfunden werden. Sie können als Schwierigkeiten beim Einschlafen oder beim Durchschlafen auftreten und sehr belastend sein, wenn sie sich über die Nacht hinaus negativ auf den Alltag auswirken. Durch Schlafstörungen können sich andere Symptome wie beispielswiese Erschöpfung und Schmerzen verschlimmern. Fehlender Schlaf kann auch das Erinnerungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Zusätzlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken.

Anzeichen

Schlafstörungen können sich unterschiedlich darstellen: Einschlafprobleme, häufiges Aufwachen in der Nacht, langes Wachliegen oder ein sehr leichter und oberflächlicher Schlaf. Durch die Veränderung des gewohnten Schlafmusters verringert sich die Fähigkeit zur Regeneration. Die Folge können Konzentrations- und Leistungsschwäche sowie beständige Müdigkeit oder Erschöpfung im Tagesverlauf sein.

Ursachen

Die Ursachen für Schlafstörungen können sowohl psychisch als auch physisch sein. Angst, Sorgen und Depressionen können zu Schlafstörungen führen. Aber auch körperliche Symptome wie zum Beispiel Schmerzen oder Hitzewallungen können die Schlafqualität sehr beeinträchtigen.

Behandlungsmöglichkeiten

Rituale und Entspannungstechniken (wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation) können helfen, die Schlafqualität zu verbessern. Manchmal ist auch psychoonkologische Unterstützung (bspw. durch Achtsamkeitsbasierte Verfahren) sinnvoll. Diese kann helfen, mit der Krebserkrankung, den Behandlungen und ihren Nebenwirkungen umzugehen und Ängste und Depressionen zu vermindern.

Bei Schlafstörungen wird tagsüber zu Bewegung (bspw. mittels QiGong, Taiji Quan oder Yoga) und abends zu warmen Getränken geraten. Koffein und Alkohol sind nicht empfehlenswert. Andere Symptome wie zum Beispiel Schmerzen, die den Schlaf beeinträchtigen, sollten mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden. Es gibt auch Medikamente, die beim Einschlafen helfen können und möglicherweise den Einstieg in einen regelmäßigen Schlafrhythmus erleichtern.

Quellen

Dieser Text entstand auf der Grundlage von:

  • American Cancer Society (Hrsg.) (2013): Getting Help for Sleep Problems. (Letzter Stand: 15.09.2014)
    >> Link zum Text

Dieser Text wurde erstellt am 30. Juni 2015 und zuletzt überprüft am 26. Juli 2016.

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