sich entspannen

Bedeutung

Entspannungsverfahren sind hilfreiche Anwendungen zur aktiven Bewältigung von Stresssituationen. Sie tragen zu einem ausgeglichenen Wohlbefinden bei, sodass negative Gefühle, wie etwa Angst und Nervosität, überwunden werden können. Entspannung kann unterstützend dazu beitragen, dass Menschen mit Krebs ihre Erkrankung und Behandlung besser verarbeiten können.

Handlungsmöglichkeiten

Oftmals sind Entspannungsverfahren Teil therapeutischer Angebote, welche beispielsweise im Rahmen einer Behandlung im Krankenhaus Anwendung finden. Grundlegende Techniken zur Entspannung lassen sich jedoch auch unabhängig von Therapien erlernen, z.B. über themenbezogene Bücher und CDs. Auch Krebsberatungsstellen und Krankenkassen sowie Fitnessstudios und Volkshochschulen bieten Kurse zum Trainieren von Entspannungsübungen an. Dabei können möglicherweise Kosten anfallen, welche je nach Anbieter von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Es ist empfehlenswert, sich vorher über eine Kostenübernahme zu informieren.

Gängige Entspannungsverfahren sind zum Beispiel progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Imaginations-Techniken sowie Meditation.

Quellen

Dieser Text entstand auf der Grundlage von:

  • Deutsches Krebsforschungszentrum (dkfz) (Hrsg.) (2013): Zur Ruhe kommen - Entspannungstechniken für Krebspatienten.
    >> Link zum Text

Dieser Text wurde erstellt am 30. Juni 2015 und zuletzt überprüft am 26. Juli 2016.

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