Symptome

Was habe ich?

Diese Seite bietet Ihnen einen Überblick über Symptome, die im Zusammenhang mit Krebserkrankungen auftreten. Die Texte beschreiben diese jeweils kurz und zeigen Ihnen mögliche Behandlungen auf, falls Sie von einem Symptom betroffen sind.

Bitte prüfen Sie in jedem Fall in einem Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt, ob eine Behandlung zu Ihrer individuellen Situation passt, bevor Sie sie anwenden.

Angst

Angst ist ein sehr vielfältiges Gefühl und basiert auf der natürlichen Reaktion des Menschen auf (drohende) Gefahren. Insbesondere bei schweren Erkrankungen wie die des Krebs‘ leiden Betroffene unter Angstgefühlen. So kann Angst in unterschiedlicher Intensität und unterschiedlichen Phasen der Krebsbehandlung sowie in der Zeit danach auftreten.

Appetitlosigkeit

Sowohl die Erkrankung als auch die Behandlung von Krebs können zur Appetitlosigkeit führen. Betroffene verspüren dann kaum bis gar kein Verlangen bzw. eine Abneigung gegenüber Nahrung. Dies hat oftmals einen massiven Gewichtsverlust zur Folge. Um Appetitlosigkeit entgegenzuwirken, gibt es einige Handlungsempfehlungen, welche hilfreich sein können.

Atemnot

Atemprobleme und Atemnot sind bei Krebspatienten, vor allem als Folge von Lungentumoren, operativen Behandlungen an der Lunge und im Zusammenhang mit Vorerkrankungen, Rauchen und Stress bekannt. Es gibt verschiedene akute und präventive Maßnahmen um dem Symptom entgegenzuwirken.

Depression

Die Diagnose Krebs und die damit verbundenen, mitunter lebensverändernden, Ereignisse sowie Eingriffe sind oft begleitet von negativen Gefühlen. Bestehen diese negativen Gefühle über einen längeren Zeitraum und in einer hohen Intensität, sodass das alltägliche Leben deutlich beeinträchtigt wird, kann dies Anzeichen für eine Depression sein.

Erektionsstörung

Eine Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion), d.h die mangelnde Fähigkeit des Erlangens oder Aufrechterhaltens der Steife des Penis, kann bei Krebspatienten psychische oder physische Ursachen haben und sollte daher weiter untersucht werden. Je nach Ursache gibt es sehr verschiedene Behandlungsansätze. Typische Ursachen sind Tumorwachstum in der Prostata und operative Einschränkungen.

Fatigue

Fatigue ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen von Krebserkrankungen. Fatigue dauert oftmals über einen längeren Zeitraum an und vermindert die Lebensqualität von Krebspatienten erheblich. Sie äußert sich z.B. in starker Müdigkeit, welche trotz Schlaf und Ruhe nicht zu lindern ist.

Gewichtsab- und -zunahme

Gewichtsschwankungen sind im Rahmen einer Krebserkrankung und während der Krebsbehandlung ein häufig auftretendes Symptom. Bei bestimmten Krebsformen ist der Gewichtsverlust oftmals ein erstes Anzeichen der Erkrankung. Manche Patienten nehmen jedoch auch zu, beispielsweise während der Chemotherapie, oder aufgrund unausgewogener Ernährung.

Hitzewallungen

Ein plötzlich auftretendes Gefühl der Wärme im Gesicht und in der Brust, das sich wellenartig über den restlichen Körper verteilt, wird als Hitzewallung bezeichnet. Viele Krebspatienten leiden unter Hitzewallungen, meist in Folge einer Antihormontherapie. Hitzewallungen gelten als ungefährlich, können jedoch sehr belastend für Betroffene sein.

Inkontinenz

Inkontinenz bezeichnet den Verlust der Steuerung von Blasen- und/oder Darmentleerung. Sie tritt bei Krebspatienten meist als Folge der Krebsbehandlung, insbesondere operative Eingriffe an der Prostata, auf. Je nach Ursache gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Lymphstau

Bei einem Lymphstau kommt es aufgrund beeinträchtigter Lymphgefäße zu einer Ansammlung von eiweißhaltiger Lymphflüssigkeit im Gewebe. Diese Art von Schwellung wird auch als Lymphödem bezeichnet. Ein Lymphstau kann sowohl Folge der Tumorerkrankung als auch der Krebsbehandlungen sein, und in verschiedenen Körperregionen auftreten.

Schlafstörungen

Schlafstörungen sind Veränderungen der normalen Schlafgewohnheiten. Diese äußern sich in Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen, was sich negativ auf den Alltag auswirken kann. So können Schlafstörungen weitere Symptome wie z.B. Erschöpfung und Schmerzen verschlimmern, da eine Regeneration des Körpers erschwert und das Immunsystem geschwächt wird.

Schmerzen

Der Verlauf einer Krebserkrankung kann mit Schmerzen einhergehen, die z.B. Tumorbedingt als auch in Folge der Krebsbehandlung auftreten können, und mit einer Schädigung von Gewebe oder Nerven verbunden sind. Unbehandelte Schmerzen können das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Betroffenen auf Dauer maßgeblich beeinträchtigen.

Taubheitsgefühl

Manche Krebspatienten leiden unter neuropathisch bedingten Taubheitsgefühlen, welche oftmals Gliedmaßen wie Hände und Füße betreffen. Auslöser sind meist die zur Krebsbehandlung eingesetzten Medikamente, die das periphere Nervensystem schädigen, jedoch kann auch der Tumor selbst auf Nervenbahnen drücken und das Taubheitsgefühl auslösen.

Übelkeit

Übelkeit kann verschiedene Ursachen haben. Bei Krebspatienten tritt Übelkeit oftmals als Nebenwirkung der Behandlung auf, jedoch können auch andere Faktoren wie psychische Belastung und eine verminderte Nahrungsaufnahme die Ursache sein. Meist sind mehrere dieser Faktoren Auslöser von Übelkeit.

Verstopfung

Verstopfung bezeichnet die Hemmung der Darmentleerung und ist bei Krebspatienten z.B. als Folge von Schmerzmittelbehandlung oder von Darmtumoren bekannt. Ärztliche Beratung sollte für eine ursachengemäße Behandlung aufgesucht werden, da natürliche Abführmittel mitunter keinen Erfolg bringen.